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Frauen gestalten
Frauengestalten
Der
Hanna Strack Verlag unterhielt die Bücherstube in der EXPO-Frauenkirche.
Das Thema der Frauenkirche hieß "Reise
zu den Quellen". Dazu hat Hanna Strack ein neues Buch
geschrieben.
In der Frauenkirche war die Ausstellung "Frauen gestalten
Frauengestalten" zu sehen. Seitdem ist die Ausstellung auf
Wanderschaft.
Sie können die künstlerischen Bilder von Charlotte
Ilse Kik kaufen.
ebenso den Katalog und das wissenschaftliche Begleitbuch
von Christiane Burbach: Frauen Erinnern. Frauen in der Gedächtniskultur
der Kirche.
Eine Ausstellung mit Skulpturen
von
| Thekla Katharina |
Héloise |
| Klara von Assisi |
Jeanne d'Arc |
| Hildegard von Bingen |
Katharina von Siena |
| Katharina Zell |
Beginen |
| Elisabeth Fry |
Maria Montessori |
| Katharina Staritz |
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als Mobile:
Louise-Sophie Freifrau Knigge |
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Idee und Konzept:
©Prof. Dr. Christiane Burbach
©Pastorin Susanne Wendorf-von Blumröder
Gestaltung:
Studentinnen des Projektes "Arbeit mit Frauen in der Kirchengemeinde"
des Fachbereichs II der Ev.Fachhochschule Hannover: Katrin
Böge, Angela Dießel, Sabine Hohnfeld, Silke Oldenburg, Tatjana
Sperber, Ute Wiehe; Frauen der Johanneskirchengemeinde Empelde:
Inge Hübner, Anne Illner, Susanne Lösche, Cornelia Manke,
Ursula Pabst, Julia Prutt, Olga Prutt, Sibylle Risse, Barbara
Wellmann
Bücher und Karten zur Ausstellung: Katalog mit Kurzbiografien
Begleitbuch: Christiane Burbach: Frauen Erinnern.
Frauen in der Gedächtniskultur der Kirche.
Lutherisches Verlagshaus, Hannover. Gästebucheintragungen
werden ausgewertet und weiterführende Gedanken im Hinblick
auf das Frauen-Gedächtnis der Kirche angestellt. Doppelkarten
mit künstlerischen Fotos zu elf Frauen und ein Foto, auf
dem Susanne Wendorf eine Figur in die Ausstellung trägt.
Auf der Rückseite Texte von der abgebildeten Frau. Fotos:
©Charlotte Ilse Kik, Hannover
Tel: 0511/327899
Fax: 0511/1692353
Wie ist die Ausstellung entstanden?
1995/96 wurde sie in einem Praxisprojekt der Evangelischen
Fachhochschule Hannover für die Johanneskirche in Empelde
geschaffen. Studentin-nen und Frauen der Kirchgemeinde haben
sie erarbeitet. Sie ist inzwischen durch über 50 Kirchengemeinden
gewandert. Frauengeschichte sollte sichtbar und fühlbar
werden. Die Präsenz von Frauen aus der Geschichte in einer
Kirche soll das Nachdenken über die eigene Geschichte und
das eigene Wirken befruchten. Die Studentinnen haben Frauenbiografien
erarbeitet und in drei Gemeindeabenden vorgestellt. Gemeinsam
mit den an diesen Abenden gewonnenen Frauen wurden dann
an zwei Wochenenden die Figuren gestaltet und zwar so, dass
jede Frau sich für eine Frauengestalt entschieden hat, für
deren Gestaltung sie die Hauptverantwortung übernahm. Die
Grundfigur aus zusammengeschweißten Eisenstäben bekam ein
Gesicht mit den Gesichtszügen einer Frau aus der Gruppe.
Die Masken und Körperteile wurden aus Gips gefertigt, Kleider
nach Bildern und Fotos zugeschnitten und genäht, Frisuren
aus Flachs geformt. Jede tat, was sie konnte. "Es herrschte
eine Atmosphäre der gegenseitigen Anerkennung und ein wachsender
Stolz über das Ergebnis", sagte ein Teilnehmerin. Dann war
jede Figur soweit fertig, und wir fragten uns: "Kommt das,
was wir von dieser Frau wissen, in ihrer Gestalt zur Geltung?
Wird ihr Aussehen einen Dialog ermöglichen? Ist uns die
Mischung aus Historizität und Interpretation gelungen?"
Die Frauengestalten sind für viele Frauen inzwischen zu
"ihren Frauen" geworden. Sie lassen ihre Kraft aus der Vergangenheit
in die Gegenwart fließen. "Die Arbeit hat sich gelohnt."
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